Die Umwelt, in der wir uns bewegen

Wer natürliche Ressourcen nutzt, muss darauf achten, sich nicht die eigene Lebensgrundlage zu entziehen. Nachhaltigkeit ist eine Verpflichtung und kein Feigenblatt. Denn alles steht und fällt mit einer intakten Umwelt.

Green_00003.pngWir handeln selbstverantwortlich: Die «Responsible Care»-Initiative der chemischen Industrie bildet unsere Handlungsgrundlage. Diese weltweite Initiative ist ein freiwilliger Beitrag dazu, die globalen Umweltprobleme in den Tätigkeitsgebieten der chemischen Industrien zu lösen. Außerdem dient uns die neue Chemikalienverordnung der EU zur Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien, kurz REACH, als Leitmotiv. Im Übrigen verzichten wir bereits seit 1988 freiwillig auf den Einsatz von FCKW und HFCKW und recyceln nahezu 100 Prozent des produktionsbedingten Ausschussmaterials aus Polyethylen und Polystyrol. Seit 2012 bieten wir auch neuartige Schaumstoffe an, die mit einem hohen Anteil an biologisch nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und erstmalig in Europa durch NMC anerkannte Prüfinstitute zertifiziert sind. Diese Haltung wird uns auch künftig leiten – denn Natur kann man nicht kaufen, sondern nur bewahren.

solar.pngWir forschen darum unternehmensweit nach Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen. Jeder einzelne Geschäftsbereich, jeder Standort, jeder Arbeitsschritt kommt dabei auf den Prüfstand.

Ein besonderer Fokus liegt auf Wärme und Strom. In ganz Europa haben die Standorten von NMC Initiativen gestartet, um Energie effizienter zu nutzen. Beispiel Skandinavien: Weil die Winter hier sehr kalt sind, gibt es ein großes Sparpotenzial bei Wärme. In Finnland modernisierten alle Standorte ihre Heizsysteme. NMC Cellfoam setzt jetzt komplett auf Fernwärme. Auch in Sachen Isolierung geht man ins Detail: Neue Aufzugtüren mit einer besonderen elektronischen Steuerung helfen, den Luftzug in den Gebäuden von NMC Cellfoam zu minimieren.
Die anderen finnischen Standorte stellten von Öl auf die effizientere Gasfeuerung um. Und NMC Schweden AB nutzt die Abwärme aus der Produktion, um die Gebäude zu beheizen.  

kind.pngtisch.pngAuch der Stromverbrauch wird kräftig gedrosselt. In der schwedischen Niederlassung optimiert ein neues Energiemanagement-System den Stromhaushalt – und vermeidet so beispielsweise Verbrauchsspitzen. Immer mehr NMC Niederlassungen ersetzen außerdem konventionellen Strom durch erneuerbare Energien, etwa aus Wasserkraft.
NMC Schäfer in Deutschland leistet mit eigenen Photovoltaikanlagen auf den Dächen der Produktionshallen schon heute seinen Beitrag zur Stromversorgung von morgen. Auch beim NMC sa in Eynatten sind Lagerhallen mit Photovoltaik bestückt. NMC in Belgien stellt sich auch eine andere Herausforderung. Mit einem neuartigen Kühlwasserkreislauf reduziert das Unternehmen nicht nur den Tensid-Gehalt im Abwasser, sondern auch den eigenen Frischwasserverbrauch. Das schont die Umwelt und nützt dem Betrieb.

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